Verfasst von: Thor | 18. Juni 2009

Eine Frage des Geldes?

Flocke lebt – dank den Felllosen. Sie haben Flocke gestern nicht aufgegeben, haben ihm jede Stunde stark verdünnten Kamillentee gegeben, haben ihn auf ein weiches Kissen gebettet. Heute früh, als die Oma-Mama ins VogelHasenZimmer kam – aufs Schlimmste gefaßt – wurde sie von einem auf der Stange sitzendem Flocke begrüßt. Noch kränklich aussehend, aufgeplustert wie ein Schneeball. Es gab keine Diskussion darüber, ob der Wellensittich den schnuckeligen Tierarzt zu Gesicht bekommt. Es mußte nur geklärt werden, wann!

Nach wirklich umfangreichen Untersuchungen und 2 Spritzen wurde unser weißes Federbällchen wieder nach Hause entlassen; die Zweibeiner waren um 20 Euro leichter. 20 Euro Arztkosten für ein Tier, welches „neu und gesund“ im Laden 19 Euro und beim Züchter sogar nur 7 Euro gekostet hätte. Ja!!! Denn es ist keine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Ehre, des Gewissens: Mit dem Kauf des Tieres übernimmt man die Verantwortung für dieses, verpflichtet sich, bestmöglichst für das Tier zu sorgen – und dazu gehört eben auch bei Krankheit ein Tierarztbesuch.

Quarantaene

Wir sind froh, daß wir solche Felllosen haben. Und so sitzt Flocke jetzt in Einzelhaft Quarantäne (kann uns aber alle sehen, besonders seinen Freund Goldie) und alle hoffen, daß er in 1, 2 Tagen wieder wohl auf ist. Es sieht gut aus, die ersten Schlückchen Wasser und eine kleine Portion Körner hat er wieder alleine zu sich genommen.

Und Sie, wären Sie mit Ihrem Tier zum Arzt gegangen? Oder hätten Sie sich einen preiswerteren Ersatz geholt? Hand aufs Herz …

Ihr Thor Löwenherz

PS: Der schnuckelige Tierarzt war übrigens heute nicht da, wie mit die Oma-Mama erzählt hat, „nur“ eine Vertretung. Diese (übrigens auch ein Mann) wäre wohl sehr kompetent, aber nicht mein Geschmack. Also ich gehe nur zum Arzt, wenn Schnuckelchen da ist.

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Responses

  1. ich kann nicht mehr zählen, wie viel geld ich bei tierärzten gelassen habe.
    vor ein paar jahren habe ich eine katze gefunden – weggeworfen, in einer dicht gebundenen tüte ( wir haben eigentlich nur unsere ausgebüchsten schafe gesucht ). so grad noch am leben. diese erste behandlung hat der arzt mir nicht in rechnung gestellt ( weil ich das erst drei wochen alte tier ja gefunden habe ) aber die medies. ich habe den kater aufgepäppelt. der hatte alle nase lang was, musste mehrfach stationär aufgenommen werden. hier mal 250 dm wegen einer lungenentzündung, da mal 100…. alles für eine gefundene katze.
    ich weiss gar nicht mehr, wie viele lämmer ich mit der falsche aufgezogen habe oder wie oft ich mit dem leguan, den wir bei einem ehemaligen kollegen rausgeholt haben, weil dem tier das da echt nicht gut ging… kannste ja nicht zugucken, gell? jedenfalls musste er das letzte jahr bevor er starb alle nase lang zum arzt. er hatte einen pilz, an dem er aber schlussendlich auch starb. immer kann man es nicht verhindern 😦
    oder die zig pferde, die der exmann anschleppte. er der schlachter, der oft meinte, er könne dieses oder jenes pferd nicht töten, weil es gesund sei und nur den besitzern lästig wurde. was die pferde an arztrechnungen gekostet haben… wie viele nächte im stall stand, damit ein an koliken leidendes pferd sich ja nicht hinlegt bis der doc kommt.
    ne, wer ein tier hat, hat auch die verantwortung dafür zu sorgen, egal was es hat, egal wie teuer es ist!

    • Das sehen meine Felllosen genau so … bravo, Frau Tasha. Bei Ihnen würde ich Ferien machen, denn bei Ihnen bin ich wirklich rundum versorgt, auch im Notfall. Ihr Thor Löwenherz


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