Verfasst von: Thor | 12. Juli 2009

„Dürfen die auch raus?“

Das wurde am Freitag die Oma-Mama von der Heizkörperverbrauchsablesetante gefragt. Klar dürfen unsere Flattermänner raus, von früh bis spät. Nur über Nacht werden die Türchen aus Sicherheitsgründen geschlossen. Und damit Sie das auch alle glauben, habe ich mal ein paar Bildchen geschossen, was gar nicht so einfach war, die mögen das nämlich absolut nicht.

Unsere Wellis betrachten übrigens ihren Käfig nicht als Gefängnis, auch tagsüber hält man sich gerne einmal darin auf – am liebsten unter der speziellen Vogellampe:

Sunnie und Nicki

Und auch der Quarantänekäfig wird immer wieder als Versammlungsort genutzt. Das ehemalige Meerschweinchenhaus (rechts) ist übrigens jetzt nach gründlichster Reinigung DER Rückzugsort für unser einzigstes Liebespaar. Okay, okay, sollen sie ruhig ihre Privatsphäre haben … denn solange das Häuschen nicht vollkommen dunkel ist, passiert auch nachwuchsmäßig nichts.

Käfig

Natürlich sitzen die Vögel nicht nur in den Drahtdingern. Diese Kokosnuss zum Beispiel hängt genau über meinem Auslauf und ist der Lieblingsplatz von unserer Sammy. Manchmal kommt es allerdings auch vor, das alle darauf rumturnen. Ich sage Ihnen, das ist dann ein Geschaukel, da wird mir schon vom Hingucken ganz schlecht.

Kokosnuss

Von allen 6 gleichzeitig wird auch die 3er-Spielplatz-Kombination auf dem Schrank genutzt; es wird geklettert und geschaukelt oder ganz einfach nur herum gerannt.

Spielplatz

Hier verabredet man sich auch, um dann gleichzeitig rüber zum Ast zu flattern. Dabei wird die Oma-Mama zu tief überflogen, das ihre Haare im Wind flattern. Wirklich, das können Sie mir ruhig glauben.

abhaengen

Ast

50 cm hinter der Oma-Mama befindet sich noch ein Spielplatz. Wer hier sitzt, singt der Oma immer etwas vor. Vielleicht verpetzt er aber auch die anderen? Wer weiß das schon so genau … Auf alle Fälle werden diese Gespräche zwischen der Oma-Mama und einem Piepser täglich sehr ernsthaft betrieben.

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Die anderen lauschen derweil dem Geschwätz in unmittelbarer Nähe auf dem Käfigdach oder den dort angebrachten Sitzstangen.

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Sehr spannend kann das Gespräch jedenfalls nicht sein, wie man an unserer Bauchschläferin Nicki erkennen kann, die sich auf dem Käfig lang ausgestreckt und es sich gemütlich gemacht hat.

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Irgendwann reicht es auch Knaxie. Er begibt sich auf die andere Käfigseite zeigt dem Schwätzer den sprichwörtlich dicken Daumen.

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Dieser (in dem Falle heute Goldie) hat die Geste verstanden und kalte Füße bekommen. Und wo kann man die sich am besten wieder aufwärmen? Klar, auf der Vogellampe.

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Sie sehen also, bei uns ist immer etwas los. Glauben Sie mir nun, das die Flattermänner nicht tag und Nacht im Käfig sitzen müssen? Sie müssten nicht einmal hier im Zimmer bleiben, könnten eigentlich durch die ganze Wohnung schwirren, wenn sie denn wollten. Aber sie wollen nicht! Ich würde dagegen gerne mal bei dem Opa-Papa unter dem Schreibtisch verschwinden, da gibt es nämlich massig viele Kabeln – und diese zu Zerbeißen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Aber ich darf da nicht hin …

Ihr Thor Löwenherz

PS: Sie wollen Bilder vom Liebespaar? Mein Gott, Sie sind ja indiskret. Aber versprochen, ich werde die beiden in Flagranti für sie abschießen.

PSPS: Wissen Sie, was mir gerade auffällt? Das sind ja genau 12 Bilder. Da mache ich doch gleich mal bei der Aktion „12 von 12“ mit, die Caro schon vor einiger Zeit ins Leben gerufen hat.

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